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Die Liebe zum Automobil. Geschlechteranalysen jenseits von Stereotypie und Neutralität - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer 2513062 Kurztext
Semester SoSe 2018 SWS 2.0
Erwartete Teilnehmer/-innen 40 Max. Teilnehmer/-innen 40
Rhythmus keine Übernahme Studienjahr
Credits 4 Belegung Keine Belegpflicht
Hyperlink https://www.tu-braunschweig.de/gtm
Sprache deutsch
Termine iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Di. 16:45 bis 18:15 woch 03.04.2018 bis 10.07.2018  Rebenring 58 - 58 b (3206) - 3206.01.102 - RR 58.3 Raumplan Bath     40
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Bath, Corinna , Prof. Dr. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Institut für Flugführung
Inhalt
Kommentar QUALIFIKATIONSZIELE
Die Lehrveranstaltung führt die Studierenden an aktuelle Forschungsergebnisse heran. Die Studierenden erwerben Fähigkeiten zur Kontextualisierung und Historisierung von Technik, sowie zur interdisziplinären Zusammenarbeit. Sie gewinnen anhand von sozial- und kulturwissenschaftlichen Analysen des Autos und von Textarbeit ein vertieftes Verständnis für die Zusammenhänge von Technik, Geschlecht und anderen Kategorien sozialer Ungleichheit. Neben der Durchsetzungs- und Diskussionsfähigkeit fördert die Lehrveranstaltung auch die Lese-, Kommunikations- und Präsentationskompetenzen der Studierenden.

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INHALTE
Das Auto ist mehr als ein Verkehrsträger, der Personen von A nach B transportiert. Dank seiner Plastizität dient es als mobiles Wohnzimmer oder Büro, Spielzeug und Freizeitgerät. Das Auto ist eine materielle Darstellung von Kultur. Es ist ein Symbol der Moderne und steht für Freiheit, Autonomie, Unabhängigkeit und individueller Konsum. Gleichzeitig gilt es als globale Epidemie (WHO 2013) mit den Symptomen Unfälle, Lärm, Stillstand, Raum- und Ressourcenbedarf. Als individueller Kraftverstärker bzw. Erweiterung des fahrenden Selbst ist das Auto ein Medium, um Lebensstile und Identitäten zu kommunizieren. So ist es wenig verwunderlich, dass Fahrkompetenz mit hartnäckigen Geschlechterstereotypen verknüpft ist und das Auto als Ressource der Inszenierung von Gender dienen kann. Wie kaum eine andere Technologie des 20. Jahrhunderts ist das Auto mit unterschiedlichen Lebenswelten verschränkt. Im Seminar setzen wir uns mit aktuellen Forschungen zu den Gender-Technik-Verhältnissen von Autos und den unterschiedlichen Formen der Autonutzung auseinander. Ausgehend von Grundlagen der Geschlechterforschung und qualitativen Forschungsansätzen fokussieren wir verschiedene Felder wie den nicht transportbedingter Gebrauch von Automobilen, riskantes Fahren, sowie die zunehmende Fahrzeugautomatisierung und Utopien selbststeuernder Autos.
Anmerkung Pool Aufgrund der großen Nachfrage kann nur eine begrenzte Zahl von Studierenden aus den Lehramtsstudiengängen teilnehmen. Wir bitten die Interessierten bis zum Ende der ersten Lehrveranstaltungswoche um ein Motivationsschreiben (1-2 Seiten), in dem Sie Ihr Interesse an der Lehrveranstaltung darlegen. Auf dieser Grundlage treffen die Lehrveranstaltenden ggf. eine Auswahl.
Leistung (Form / Umfang) Für 4 LP (im Poolbereich) eine regelmäßige, aktive Teilnahme, die Erarbeitung von Grundlagen mit Blended Learning-Ansätzen und ein Kurzreferat (ggf. in Gruppenarbeit). Zusätzlich eine kurze Reflexion über die Inhalte jeden Termins bzw. der zugrunde gelegten Texte (?Viertelseite?)
Die Bereitschaft zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit englischsprachigen Materialien (Texte, Videos) wird vorausgesetzt.
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